Den gesetzlichen Bestimmungen entsprechend, führte die Feuerwehr Meggenhofen am 23.9.2017 ihren alljährlich abzuhaltenden Leistungstest, auch Finnentest genannt, durch. Um nicht nur die Leistungsfähigkeit der einzelnen Atemschutzgeräteträger zu erheben, wurde daraus gleich ein ganzer Tag zum Thema Atemschutz gestaltet.

Um 8 Uhr ging es los. Da in der Früh die Aufnahmefähigkeit am Besten ist, wurde im Lehrsaal über Neuerungen bei den Geräten und Zusatzartikeln referiert und über Taktik im Atemschutzeinsatz diskutiert. Im Anschluss ging es an den eigentlichen Leistungstest. Dieser ist seit Anfang 2017 bei allen Feuerwehren verpflichtend 1-mal jährlich durchzuführen. Dabei sind vorgegebene Stationen in einer vorgeschriebenen Zeit zu absolvieren.

Die Stationen sind: einfaches Gehen; Gehen mit Kanistern; Treppen steigen; Schlauch rollen; Reifen schlagen; Hindernisse überwinden;

Vor und nach der Leistungskontrolle wurde zudem der Puls gemessen. Die verbrauchte Luft wurde an Ort und Stelle von den Kameraden der Feuerwehr Grieskirchen mit dem Atemschutzfahrzeug gleich wieder befüllt. In Summe waren 36 Flaschenfüllungen notwendig.

Das weitere Programm beinhaltete das richtige Vorgehen bzw. die Handhabung des Hohlstrahlrohres beim Innenangriff. Das richtige Türöffnen und Suchmethoden bei Null-Sicht. In Brandversuchen wurde das Rauchverhalten dargestellt. Natürlich durfte bei allen Stationen die Wärmebildkamera nicht fehlen.

Die Feuerwehr Meggenhofen bedankt sich bei allen teilnehmenden Kameraden für die konstruktive Mitarbeit und das Interesse an diesem Ausbildungstag. Weiters gilt ein besonderer Dank dem Ausbildungsverantwortliche Franz Josef Fuchs, sowie dem Atemschutzwart Berthold Streicher. Auch Kamerad Josef Huber von der FF Haag am Hausruck sei für seine Unterstützung herzlich gedankt.

 

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