Am 1. Juli 2017 lud die Feuerwehr Kematen am Innbach zu einer größer angelegten gefährlichen Stoffe Übung ein. Aufbauend auf eine vor geraumer Zeit stattgefundenen Grundschulung folgten die Feuerwehren Meggenhofen, Steinerkirchen, Grieskirchen (Atemschutzfahrzeug) und die Feuerwehr Wels (gefährlicher Stoffe Stützpunkt) der Einladung.

Annahme war, dass ein LKW, beladen mit Ammoniak, zu nahe an einem ICB-Bagger vorbeifuhr und so der Tank des LKW-Aufliegers leck schlug.

Die Aufgabe der Feuerwehr bestand nun darin, das Austreten des gefährlichen Stoffes bestmöglich zu verhindern. Da Ammoniak eine reizende und giftige Flüssigkeit ist, konnten diese Arbeiten nur unter spezieller Schutzausrüstung durchgeführt werden.

Die Erstmaßnahmen führte ein Trupp der Feuerwehr Meggenhofen unter Schutzstufe 2 (nicht gasdicht) durch und rettete eine verletzte Person aus dem Gefahrenbereich.

Parallel dazu wurden Dekontaminationsbereiche aufgebaut und mit weiteren Kräften besetzt. Das eigentliche Abdichten des Lecks musste unter Schutzstufe 3 (gasdicht) durchgeführt werden. Gar keine so leichte Aufgabe unter den nicht „hauteng“ sitzenden Anzügen.

In weiterer Folge musste noch der Lenker des ICB-Baggers gerettet werden.

Nach den Dekontaminationsmaßnahmen und Abbau der Einsatzgerätschaften wurde eine positive Übungsnachbesprechung abgehalten.

Als einziges Manko konnte die mangelhafte Kommunikation in den Schutzanzügen festgehalten werden.

 

Die Feuerwehr Meggenhofen bedankt sich sehr herzlich für die Möglichkeit, dieses Thema neuerlich beüben zu können.

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